Finanzen und Gewerbe

Grosses Potenzial und kleiner Aufwand

Mit der Revision der Bau- und Zonenordnung werden für das ganze Areal verbindliche städtebauliche Leitlinien festgelegt. Jedes Bauprojekt auf dem 20 Hektar grossen Areal muss diese mit einem Gestaltungsplan umsetzen. Die gegenseitigen Rechte und Pflichten zwischen der Gemeinde und allen bauwilligen Grundeigentümern regelt der Entwicklungsvertrag. Jeder Bauherr muss vor der Erteilung der Baufreigabe seinen Anteil an die Erschliessungskosten und an die zusätzlich vereinbarten, freiwilligen Beiträge leisten.

  • Das 20 Hektar grosse Gelände ist bereits heute gut erschlossen. Der Bedarf an Neuerstellungen und Anpassungen von Strassen und Leitungen ist vergleichsweise gering.
  • Der Umbau der Wehntalerstrasse fällt in die Zuständigkeit des Kantons. Das Projekt «Zukunft Bahnhof Nord» entspricht der langfristigen Raumentwicklungsstrategie des Kantons und wird von diesem unterstützt.
  • Die Grundeigentümer übernehmen zusätzlich zur Feinerschliessung auch den Grossteil der Groberschliessungskosten, die üblicherweise von der Kommune erstellt werden. Zudem leisten sie erhebliche, freiwillige Beiträge an die künftige Businfrastruktur und übernehmen anteilsmässig Kosten für die Siedlungsausstattung in den Bereichen Gesellschaft und Soziales.

Regensdorf profitiert

Starke Partnerschaft zum Vorteil von allen

«Zukunft Bahnhof Nord» beruht auf einer engen Partnerschaft zwischen der Gemeinde, den privaten Grundeigentümern und kantonalen Stellen. Die durchdachte städtebauliche Gesamtplanung stellt sicher, dass sich der neue Ortsteil langfristig positiv entwickelt. Davon profitieren unsere Gemeinde und die Grundeigentümer gleichermassen: Regensdorf erhält ein zusätzliches lebendiges Quartier, das die verschiedenen Ortsteile optimal verbindet. Die privaten Bauherren haben im Gegenzug die Gewissheit, dass sich ihre Investitionen dank der umsichtigen Planung nachhaltig entwickeln.

  • Die Gemeinde Regensdorf hat durch die verbindlichen Leitlinien und die Gestaltungsplanpflicht ein effektives Mitspracherecht bei der Entwicklung der einzelnen Baufelder.
  • Die Grundeigentümer sind bereit, aussergewöhnlich hohe Kostenbeiträge von insgesamt 52,5 Millionen Franken an die Erschliessungs- und Infrastrukturkosten zu zahlen. Dazu gehören erhebliche, freiwillige Beiträge an übergeordnete Infrastrukturen.
  • Darüber hinaus erstellen und finanzieren die Grundeigentümer mit der Furttal-Allee und den Stichstrassen attraktive öffentliche Räume für alle Einwohner der Gemeinde und des Furttals.
Die Grundeigentümer
Der Kanton Zürich
Die Gemeinde Regensdorf
Private Grundeigentümer, kantonale Stellen und die Gemeinde Regensdorf sind Partner im Projekt «Zukunft Bahnhof Nord»

Investitionen und Steuern

Wiederkehrender Nutzen und minimale Kosten

Das Investitionsvolumen von «Zukunft Bahnhof Nord» wird bis zum Endausbau in rund 25 Jahren mehrere Milliarden Franken betragen. Die schrittweise Umsetzung stellt sicher, dass der volkswirtschaftliche Nutzen nachhaltig wirken kann. Weil die Grundeigentümer den Grossteil der Infrastrukturkosten übernehmen, bleibt die finanzielle Belastung der Gemeinde — im Vergleich mit einer entsprechenden, auf das ganze Gemeindegebiet verteilten Bautätigkeit — minimal.

  • Eine unabhängige Untersuchung der spezialisierten Beratungsfirma swissplan.ch kommt für das Teilüberbauungsprojekt auf dem Gretag-Areal zum Schluss, dass die Steuerbelastung auch im schlechtest denkbaren Fall nicht ansteigen wird.
  • Alleine der jährlich wiederkehrende volkswirtschaftliche Nutzen des Teilprojekts Gretag-Areal liegt gemäss der swissplan.ch-Untersuchung bei mindestens 60 Millionen Franken.
  • Die Grundeigentümer steuern insgesamt 16,5 Millionen Franken an die Groberschliessung des Quartiers durch eine Spangenverbindung zwischen Althard- und Wehntalerstrasse sowie durch Stichstrassen bei.
  • Für den Bau der regionalen Businfrastruktur und die Siedlungsausstattung in den Bereichen Gesellschaft, Soziales und Verkehr stellen die Grundeigentümer freiwillig insgesamt mehr als 30 Millionen Franken zur Verfügung.
  • Die Verjüngung der Bevölkerung, der Zuzug von Erwerbstätigen und Familien aus dem Mittelstand sowie die neuen Arbeitsplätze sichern langfristig Steuererträge.